Die blaue Maus (2008)

3 Akte geschrieben von Carl Laufs und Curt Kraatz

Eine der schönsten und witzigsten Komödien der Jahrhundertwende: Der Fabrikant Martin Werner hat den Urlaub seiner Frau Brigitte dazu genutzt, mit seinem Freund Walther Meyer das Nachtleben von Berlin zu genießen – unter anderem im Nachtclub „Blaue Maus“. Eigentlich hatte er seiner Frau versprochen, dem Männerbund der Artusritter beizutreten. Dieser ist bei ihr hoch angesehen, da ihr Vater Leo Bamberger dort zur Freude seiner Frau Karoline ebenfalls Mitglied ist. Für die Frauen ist damit vor allem garantiert, dass ihre Männer nicht mehr über die Stränge schlagen.

Als Brigitte mit ihren Eltern und Cousinen aus dem Urlaub zurückkehrt, ist Martin sehr bemüht, die Wahrheit zu vertuschen – auch um die dringend benötigte Geldspritze seiner Schwiegermutter für die Fabrik nicht zu gefährden. Leo Bamberger kann sich über das neue Mitglied nicht wirklich freuen, wird er doch gleichzeitig von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt. Außerdem muss sein Freund Schmiedl gerade die umfangreichen Aufnahmeprüfungen bestehen.

Die Lage spitzt sich zu, als bekannt wird, dass Martins leitender Ingenieur Holzer und sein Architekt Ernst Auer ebenfalls mit den Ritualen der Artusritter vertraut sind...

Ensemble und weitere Aktive

Regie Ernst H. Döring
Schauspiel Peter Conrad
Regina Gumz
Julia Hertel
Werner Johanus
Heiko Kaping
Erwin Kratzheller
Ina Kratzheller (geb. Hertel)
Martin Möbius
Alexander Schulz
Cornelia Schulz
Hannelore Schulz (geb. Nitz)
Holger Tschichholz
Andrea Tschichholz
Karl-Heinz Tschichholz
Souffleur Marita Walczak (geb. Schäfer)
Maske Ernst H. Döring
Ina Walczak
Marita Walczak (geb. Schäfer)
Kostüme Ursula Dyhring
Skript Regina Gumz
Beleuchtung, Ton Felix Fahrentholz
Ina Walczak
Titelgrafik Hans-Dieter "Jonny" Mangold
Bühnenbild Ernst H. Döring
Hinter der Bühne Thilo Hertel
Miriam Krämer
Haarkunst Evelyn Flach - Salon Evelyn
Catering-Service Linda Schulz
Requisite Regina Gumz
Internetauftritt Björn J. Döring

Fotografische Erinnerungen

Die blaue Maus

Carl Laufs und Curt Kraatz

Carl Laufs wurde am 20. Dezember 1858 in Mainz geboren. Von dort ging er zuerst nach Göttingen und später nach Kassel. Er arbeitete als Autor von Lustspielen und Schwänken. 1887 schrieb er das Karnevals-Preisstück "Ein toller Einfall", das im Folgejahr als Fastnachtsposse an vielen deutschen Bühnen erfolgreich zur Aufführung kam. Das Stück wurde später zu einer Operette umgearbeitet und auch verfilmt. "Pension Schöller" - nach einer Idee von Wilhelm Jacoby - entstand kurz danach. Der schwank findet sich erstmals 1890 als Repertoirestück auf dem Mainzer Theaterzettel. Obwohl Jacoby nicht einen einzigen Satz zu dem Stück geschrieben hat, ließ Laufs ihm stets die Hälfte der Tantiemen zufließen. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der Schwank "Pension Schöller", den er zusammen mit Jacoby verfasste und 1890 in Berlin uraufgeführt wurde.

Carl Laufs starb am 13. August 1901 im Alter von 42 Jahren in Kassel.

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