Bei Charly H. ist Mumps (2014, Kölcsönlakas)

geschrieben von Imre Bencsik - Deutsch von Erika Bollweg

Robert Dobosch ist ein einfacher Angestellter in einem großen Unternehmen und schaut mit gewissem Neid zu seinem Vorgesetzten Hermann Wiebert hinauf: Dessen Frau Wally ist stets in modische Kleider gehüllt und auch sonst scheinen beide das gesellschaftliche Leben Berlins ausgiebig zu genießen.

Dobosch versucht nach Kräften, gemeinsam mit seiner Frau Judith ein Leben auf Augenhöhe zu führen – leider entgeht ihm dabei, dass der zwielichtige Wiebert versucht, ihn für seine eigenen Interessen zu instrumentalisieren: Eines Tages versucht dieser, die Doboschs unter einem Vorwand aus deren Wohnung zu locken;  was hat er dort alleine vor? Die Sache erscheint umso rätselhafter, da auch Wally die Wohnung der Doboschs an diesem Tag für sich alleine braucht – ihre Geschichte widerspricht der von Hermann allerdings vollkommen!

Seien Sie überrascht, wie viele Personen sich unabhängig voneinander in einer einzigen Wohnung aufhalten können und amüsieren Sie sich angesichts der bevorstehenden Enthüllungen – wir hoffen, Sie verlieren nicht den Überblick, wer sich gerade mit wem in welchem Zimmer befindet. Genießen Sie eine weitere feurige Inszenierung der Trinitatis-Theatergruppe, auch in diesem Jahr soll das Lachen wieder nicht zu kurz kommen...

Ensemble und weitere Aktive

Regie
Schauspiel
Souffleur
Maske
Kostüme
Skript
Beleuchtung, Ton
Titelgrafik
Kulissenmalerei
Bühnenbild
Hinter der Bühne
Catering-Service
Requisite
Internetauftritt

Fotogalerie

Imre Bencsik - Deutsch von Erika Bollweg

Der 1924 geborene ungarische Autor Imre Bencsik lebte bis zu seinem Tod 1993 in Budapest und war dort unter anderem Dramaturg am Filmstudio Budapest. Er schrieb die Drehbücher zu zwölf Filmen. Seit Ende der 50er-Jahre arbeitet er auch für das Theater, zunächst als Autor von Einaktern und kabarettistischen Szenen. Von seinen Theaterstücken ist "Bei Charly Haggarthy ist Mumps" ein echter "Dauerbrenner" geworden. Die Uraufführung in Budapest wurde über 200-mal gespielt, und auch auf deutschen Bühnen hat sich die turbulente Komödie längst durchgesetzt. Bencsik selbst sah seine Arbeit in der Nachfolge eines Franz Molnar - freilich härter, schärfer, satirischer.