Keine Leiche ohne Lily (2012, Busybody)

Eine Komödie in 3 Akten geschrieben von Jack Popplewell - Deutsche Bearbeitung von Christian Wölffer
London in den 70er Jahren:

Lily Piper, eine etwas schrullige aber liebenswürdige ältere Dame, arbeitet als Reinigungskraft in einem Geschäftshaus. Vor ihrer Neugierde ist einfach nichts sicher: Sie belauscht die Angestellten, durchsucht die Papierkörbe und durchstöbert ganze Schreibtische...

Ein Leichenfund in einem Büro der Firma Marshall und Sohn Ltd. wirbelt ihren gewohnten Tagesablauf durcheinander: Inspektor Baxter und sein Assistent Goddard sind bemüht, Licht ins Dunkel zu bringen; da Lily aber über jeden Firmenangehörigen den neuesten Tratsch parat hat, gelingt es den beiden nur mühsam, den roten Faden bei ihren blumigen Erzählungen nicht zu verlieren. Als am nächsten Abend eine weitere Leiche gefunden wird, scheint es, als würde eine Verbindung zwischen beiden Fällen bestehen. Inspektor Baxter droht jedoch bei den Verhören von Lily regelmäßig einen Nervenzusammenbruch zu erleiden...

Der Fall nimmt eine jähe Wendung als Lily in den Geschäftsräumen der Firma überfallen wird und der Täter die von ihr sichergestellten Beweisstücke entwendet. Woher wusste er davon und wie kam er unbemerkt ins Büro?

Fiebern Sie mit, bei dieser spannenden und unterhaltsamen Kriminal-komödie, die die Trinitatis-Theatergruppe dieses Jahr inszeniert hat. Wer mag wohl der Mörder und wer die Leiche(n) sein…?

Ensemble und weitere Aktive

Regie
Schauspiel
Souffleur
Maske
Kostüme
Perücken
Skript
Beleuchtung, Ton
Titelgrafik
Bühnenbild
Hinter der Bühne
Catering-Service
Requisite
Internetauftritt

Fotogalerie

Keine Leiche ohne Lily

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Jack Popplewell - Deutsche Bearbeitung von Christian Wölffer

Geboren wurde er 1911 in Leeds, dort verbrachte er auch seine Jugend. Im Jahr 1940 trat er erstmals als Schriftsteller in Erscheinung. Romane und Novellen entstanden. Er komponierte und textete unter anderem das Lied „If I should fall in Love again“, das sich zu einem Schlager in England entwickelte und in den USA zu den Evergreens gehört.

Ab 1953 wandte er sich dann der Dramatik zu. Das erste Kriminalstück das er schrieb hieß „Blind Alley“ und wurde zum Erfolg. Es folgten Komödien wie „Dear Delinquent“, die zum Serienerfolg im Londoner Aldwych Theatre wurden. Die deutschsprachige Premiere kam unter dem Namen „Brave Diebe“ in Wien heraus. Das Stück eroberte auch die Gunst der Theaterbesucher in Deutschland und zählte bald zu den meistgespielten Stücken.

Doch den größten Erfolg und das gilt immer noch, hatte er aber mit „Busybody“ In Berlin wurde die Rolle der Lily von Grethe Weise kreiert. Ein Rezensent schrieb einmal „Lilys Leichen sind die besten“. Jack Popplewell starb im November 1996. – In der Fachzeitschrift „The Stage“ gilt er als Beispiel dafür, dass ein Autor auch ohne einflussreiche Freunde und abseits von Parties und Cliquenwirtschaft, einzig durch seine Leistung und Ausdauer, Karriere machen kann (aus Vertriebsstelle und Verlag VVB).

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