1986 – Tanz um Seelen
Dieses christliche Spiel hält dem Zuschauer vor Augen, dass das ganze Leben ein Tanz um seine Seele ist. Ständig kämpfen gute und böse Mächte um den Menschen, bis der Tod die Entscheidungsrunde, den "letzten Tanz", ankündigt. In diesem Stück wird das am Beispiel einer abgebrochenen Schwangerschaft verdeutlicht. Aber auch jeder andere Konflikt kann den Menschen zu einer Entscheidung beim "letzten Tanz" zwingen.
Zu diesem Stück passt gut ein Vergleich des Kirchenmannes Augustinus: "Christus hat den Satan wieder gefesselt, sodass er einem angeketteten Hund ähnlich wird. Wenn er noch etwas über den Menschen vermag, wenn er ihn in der Sünde beißen oder verwunden kann, so nur deshalb, weil der Mensch sich ihm aus freien Stücken nähert: Nur dem, der selber will, kann er etwas anhaben."
Dieses Stück wurde schon auf vier unterschiedlichen Bühnen in fünf Aufführungen dargestellt. Die Trinitatis-Theatergruppe erreicht einen immer größeren Kreis von Theaterfreunden.