2001 – Immer Ärger mit den Männern
Seit 1971 haben wir als Trinitatis-Theatergruppe eine immer größe Zuschauerzahl begeistern können. Spielten wir zu Beginn „nur“ in der Trinitatis-Gemeinde in Charlottenburg, sind wir nun schon seit 1974 auch in anderen Gemeinden auf Tournee und gehören damit zum festen, jährlichen Gemeindeprogramm unserer Nachbargemeinden. Natürlich ist in einer so langen Zeit viel passiert: Der Zeitgeist hat sich gewandelt, Menschen haben sich verändert – das Theater ist geblieben. Da erscheint es nur logisch, dass immer wieder neue Spieler zu unserer Gruppe gestoßen sind. Das war vor dreißig Jahren nicht anders als heute.
Und deswegen sind wir glücklich, Ihnen auch in diesem Jahr neue Spieler vorgestellt zu haben, und das alles unter der neuen Leitung von Björn Döring.
Programm
Kennen Sie das auch? Männer machen nie was ihnen gesagt wird, sind immer eigensinnig und bockig. Und ein bisschen Unkonventionalität hat noch keinem geschadet, glauben die! Zu diesem Thema bekommen Sie gleich zwei Beispiele zu sehen:
In Männer im Schrank, von Helmut Grömmer, erwacht ein altes Erbstück zum Leben – wer sich nicht alles hinter einer alten Schranktür verstecken kann. So wird der Schrank zum Asyl für einen gefährdeten Ehemann. Natürlich bietet das Möbelstück ein hervorragendes Versteck für den freundlichen Herrn Nachbarn und auch für ein übereifriges Reporter-Preisverleiher-Duo ist noch genügend Platz. Bei soviel unerwünschtem männlichen Besuch darf der eigene, jetzt schon sehr eifersüchtige Verlobte sicherlich nicht fehlen!
Auch bei uns müssen Sie eine Werbepause, von Björn Döring, nicht mehr missen.
Dass in Die Leiche ist nicht totzukriegen, von Günter Quabus, die Leiche männlich ist, braucht schon fast nicht mehr erwähnt zu werden. Denn dieser liebenswürdige, wenn auch recht eigensinnige ältere Mitbürger hat solch ein Lampenfieber vor dem Tod, dass er sowohl seiner Enkelin als auch ihrem Verlobten schwere Kopfschmerzen bereitet. Geht es der einen eher darum, ob er denn wohl in den Himmel komme, ist dem anderen das finanzielle viel wichtiger. Schließlich will sich auch noch die zukünfitge Witwe einmischen und auch sonst gibt es jede Menge Überraschungen …